§ 44 SGB X · Überprüfungsantrag · Prüfzeitraum 4 Jahre · Nachzahlung Bürgergeld 1 Jahr

Auch alte Bescheide
können noch Geld bringen.

Du hast die 1-Monats-Widerspruchsfrist verpasst? Macht nichts. Mit dem Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X lässt sich jeder Bescheid bis zu 4 Jahre zurück prüfen lassen — und falsch berechnete Leistungen bis zu 1 Jahr rückwirkend nachzahlen lassen (Bürgergeld; § 40 Abs. 1 S. 2 SGB II). Rechtsinformation, keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist dein Einzelfall.

2 kostenlose Scans · kein Account nötig für die Prüfung

Das vergessene Supervermögen im SGB X

§ 44 SGB X ist ein wenig bekannter Paragraph mit gewaltigem Potenzial: Ein Sozialleistungsträger (Jobcenter, Krankenkasse, Rentenversicherung, …) muss Bescheide nachträglich aufheben oder korrigieren, wenn das Recht falsch angewendet oder Sachverhalte falsch berücksichtigt wurden. Prüfzeitraum: bis zu 4 Jahre zurück (§ 44 Abs. 4 SGB X). Nachzahlung für Bürgergeld: maximal 1 Jahr rückwirkend (§ 40 Abs. 1 S. 2 SGB II).

Gerade einen alten Bescheid gefunden?

Alte Bescheide bis zu 1 Jahr rückwirkend prüfen lassen (§ 44 SGB X, § 40 SGB II) — der Scan zeigt dir, ob sich der Antrag lohnt.

Meinen Bescheid jetzt prüfen

Rechtsinformation, keine Rechtsberatung. Ergebnis hängt vom Einzelfall ab.

Beispiele aus der Praxis

So viel Geld kannst du
rückwirkend bekommen.

Drei typische Fälle, die wir oft sehen — und wieviel jeweils nachgezahlt werden konnte.

Mehrbedarf vergessen

Alleinerziehende Mutter, 2 Kinder. Mehrbedarf-Pauschale wurde 2022-2024 nie gewährt, obwohl sie zustand.

Nachzahlung

~ 1.440 €

12 Monate × ~120 € Mehrbedarf

(SGB II: max. 1 Jahr Nachzahlung, § 40 Abs. 1 S. 2 SGB II)

Heizkosten zu niedrig

Single-Haushalt. Jobcenter zahlt nur 60 €/Monat Heizkosten, tatsächlich 95 €. Differenz seit 2022 nie nachgefordert.

Nachzahlung

~ 420 €

12 Monate × ~35 € Differenz

(SGB II: max. 1 Jahr Nachzahlung, § 40 Abs. 1 S. 2 SGB II)

Sanktion war fehlerhaft

30%-Sanktion 2023 — die Mitwirkungspflichtverletzung war aber nie ordentlich begründet. Sanktion könnte rückgängig gemacht werden.

Nachzahlung

~ 506 €

3 Monate × ~169 € einbehalten

Beispielrechnungen auf Basis typischer Konstellationen. Jeder Einzelfall ist anders — die KI prüft deinen konkreten Bescheid auf Position, Paragraph und Berechnung.

So einfach geht's

In 3 Schritten zum
Überprüfungsantrag.

1

Alten Bescheid hochladen

Foto oder PDF des Bescheids — egal ob 2022, 2023 oder 2024. Prüfzeitraum: 4 Jahre zurück (Stand 2026 = bis 01.01.2022). Nachzahlung für Bürgergeld max. 1 Jahr (§ 40 Abs. 1 S. 2 SGB II).

2

KI prüft jede Position

Die KI vergleicht jeden Posten mit den Regelsätzen, Mehrbedarfen, KdU-Limits des damaligen Jahres. Findet sie Abweichungen, sind das potenzielle Nachzahlungen.

3

Antrag automatisch erstellt

Du bekommst einen formal korrekten Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X mit allen Paragraphen, Berechnungen und Begründungen — fertig zum Ausdrucken oder Versenden.

Die wichtigsten Eckdaten zu § 44 SGB X

Prüfzeitraum

Bis zu 4 Jahre zurück (§ 44 Abs. 4 SGB X)

Nachzahlung Bürgergeld

Max. 1 Jahr rückwirkend (§ 40 Abs. 1 S. 2 SGB II)

Frist für den Antrag

Keine — du kannst ihn jederzeit stellen

Wer kann ihn stellen

Jeder Leistungsberechtigte oder bevollmächtigter Dritter

Bei welchen Bescheiden

Bürgergeld, Sozialhilfe, Renten, Krankengeld, … (alle Sozialleistungen)

Welche Behörde

Die Behörde, die den ursprünglichen Bescheid erlassen hat

Kosten

Antrag und Verfahren sind kostenfrei

Häufige Fragen

§ 44 SGB X
in Klartext.

Was, wenn ich die 1-Monats-Widerspruchsfrist verpasst habe?

Genau dafür ist der Überprüfungsantrag gemacht. Während der Widerspruch nur innerhalb 1 Monat nach Bescheid-Zugang möglich ist, läuft der Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X auch noch Jahre später. Du verlierst kein Recht — du nutzt nur einen anderen Weg.

Wie weit zurück darf ich gehen?

Prüfzeitraum: bis zu 4 Kalenderjahre vor dem Jahr der Antragstellung (§ 44 Abs. 4 SGB X). Beispiel: Antrag in 2026 → Bescheide ab 01.01.2022 prüfbar. Nachzahlungen für Bürgergeld (SGB II) sind aber auf 1 Jahr begrenzt (§ 40 Abs. 1 S. 2 SGB II); für Arbeitslosengeld (SGB III) bis zu 4 Jahre.

Was kann die Behörde ablehnen?

Die Behörde muss den Bescheid ÜBERPRÜFEN — das kann zu Aufhebung, Korrektur oder auch zu einer schriftlichen Ablehnung führen. Gegen die Ablehnung kannst du wieder Widerspruch einlegen (dann gilt die normale 1-Monats-Frist). Eine Ablehnung ist also kein endgültiges Aus.

Welche Bescheide eignen sich besonders?

Bescheide mit Berechnungen — Bürgergeld-Bewilligungen, Sanktionen, KdU-Bescheide, Mehrbedarfs-Ablehnungen, Rentenberechnungen, Krankenkassen-Erstattungen. Reine Verfahrens- oder Formal-Bescheide eignen sich weniger.

Was kostet die Prüfung bei BescheidBoxer?

Der § 44-Antrag und das Verwaltungsverfahren beim Amt sind kostenfrei. Bei BescheidBoxer hast du drei Wege: (1) Frei-Tier mit 1 Scan/Monat — gratis, kein Abo. (2) Einmal-Kauf "§ 44 SGB X Überprüfungsantrag" für 9,99 € — perfekt wenn du nur einen alten Bescheid prüfen lassen willst. (3) Aktiv-Tier ab 5,99 €/Monat — unlimited Scans inklusive § 44-Modul, wenn du mehrere Bescheide rückwirkend checken willst.

Brauche ich einen Anwalt?

Nein. Der Überprüfungsantrag ist bewusst so formuliert, dass jeder ihn ohne Anwalt stellen kann. BescheidBoxer ersetzt aber keine Rechtsberatung im Einzelfall — bei sehr komplexen Bescheiden oder hohen Streitwerten ist ein Sozialverband (VdK, SoVD) oder Fachanwalt sinnvoll.

Gerade einen alten Bescheid gefunden?

Alte Bescheide bis zu 1 Jahr rückwirkend prüfen lassen (§ 44 SGB X, § 40 SGB II) — der Scan zeigt dir, ob sich der Antrag lohnt.

Meinen Bescheid jetzt prüfen

Rechtsinformation, keine Rechtsberatung. Ergebnis hängt vom Einzelfall ab.

Schau nach, ob in deinen alten Bescheiden Geld liegt.

Lade einen Bescheid hoch — die KI sagt dir in 60 Sekunden, ob ein Überprüfungsantrag sinnvoll ist und wieviel rückwirkend drin sein könnte.

1 Scan/Monat kostenlos · Einmal-Kauf 9,99 € · Aktiv-Abo ab 5,99 €/Mo (unlimited + § 44-Modul)

BescheidBoxer ist ein KI-gestütztes Informations- und Selbsthilfe-Werkzeug und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall im Sinne des Rechtsdienst- leistungsgesetzes (RDG). Bei komplexen Fällen wende dich an einen Sozialverband (VdK, SoVD), eine Beratungsstelle oder einen Fachanwalt. Beispielrechnungen sind illustrativ — der konkrete Erfolg hängt vom Einzelfall ab.